Freiheitliche Familienpolitik - Diskussion im Parlament

20. März 2007, Freiheitlicher Parlamentsklub

Der Freiheitliche Parlamentsklub hat am 20.3.2007, gemeinsam mit der Initiative Freiheitlicher Frauen, dem Freiheitlichen Familienverband und dem Freiheitlichen Bildungsinstitut zu einer Veranstaltung zum Thema Freiheitliche Familienpolitik geladen.

Unter dem Titel „Freiheitliche Familienpolitik: Selbstbewusste Weiblichkeit und glückliche Mutterschaft sind kein Widerspruch" referierten und diskutierten die Familiensprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklub LPO NAbg. Barbara Rosenkranz, der Salzburger Weihbischof und Bischofsvikar für die Seelsorge an Ehe und Familie, Dr. Andreas Laun und die Obfrau der Initiative Freiheitlicher Frauen, BR Monika Mühlwerth zu familienpolitischen Themen.

Für die, durch die kurzfristige Absage einer deutschen Buchautorin, erschwerte Organisa-tion dieser Veranstaltung sei NAbg. Barbara Rosenkranz herzlich gedankt. Nachdem die ursprünglich eingeladene Dame dem Druck der bundesdeutschen Medien nachgebend ihre Teilnahme absagte, konnte Weihbischof Dr. Andreas Laun als Redner gewonnen werden.

NAbg. Barbara Rosenkranz erläuterte in Ihrem Eingangsreferat die Grundsätze freiheitli-cher Familienpolitik. So habe auch die FPÖ mehrmals festgehalten, dass es nicht Ziel ei-ner nachhaltigen Familienpolitik sein könne, Kinder „so schnell als möglich" in eine Krippe abzuschieben um sie dort betreuen zu lassen. Selbstverständlich bekennt sich die FPÖ jedoch zur Schaffung von sinnvollen Kinderbetreuungseinrichtungen, da sie durch den massiven Anstieg der Alleinerzieherinnen gerade im urbanen Gebiet unumgänglich sind.

Weihbischof Dr. Andreas Laun bestätigte in seinem Vortrag die Linie der freiheitlichen Familienpolitik – vor allem was die Frage der Kinderbetreuung angeht. Eine jähe „Auslagerung in die Krippe" könne nicht angehen, kritisierte Laun einen zu frühen Einstieg ins Berufsleben und bekräftigte seine Forderung nach einem Müttergehalt. Laun zog als Negativbeispiel die Kinderbetreuung während des kommunistischen Regimes in der Sowjetunion heran. Mit mehreren psychologischen Studien argumentierte er, dass Kinder nach wie vor am besten bei der Mutter untergebracht seien. Schelte gab es für Frauenministerin Doris Bures, die Frauen ins Berufsleben peitschen will: „Daß ich einer Frauenministerin erklären muss, was die Frauen wollen, ist ja wirklich ein starkes Stück." Auch Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky wurde wegen ihrer Kondom-Aktion von Weihbischof Laun angegriffen.

Die zahlreich erschienen Gäste – der Klubsitzungssaal des Parlamentsklubs war bis auf den letzten Stehplatz gefüllt – zeigen, dass das Thema Familienpolitik wichtig und bei uns Freiheitlichen gut aufgehoben ist.

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Bild der Vortragenden Bundesrätin Monika Mühlwerth, Nationalratsabgeordnete Berbara Rosenkranz und Weihbischof Andreas Laun
v.l.n.r. Mühlwerth, Rosenkranz, Laun

 

 

Bild von Weihbischof Andreas Laun bei seinem Vortrag
Weihbischof Andreas Laun bei seinem Vortrag