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Leistungsausgleich: Familien zahlen jährlich 3 Mrd. Euro an Kinderlose

In der vorliegenden Arbeit wird die Umverteilungswirkung untersucht, die einerseits von dem umlagefinanzierten österreichischen Pensionssystem und andererseits von den staatlichen Familienleistungen und dem steuerfinanzierten Bildungssystem ausgehen. Es wird gezeigt, dass es in diesem Gesamtsystem nur zu einem sehr mangelhaften
Leistungsausgleich zwischen Kinderlosen und Kinderreichen (3 oder mehr) Familien kommt. Trotz aller Familienleistungen findet derzeit in Österreich ein jährlicher Transfer von etwa 3 Mrd. € von den Familien mit 3 und mehr Kindern zu den Kinderlosen statt. Dieser Betrag entspricht etwa einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder 18 bzw. 12% der jährlichen Lohnsumme der beiden Gruppen.

In einem zweiten Abschnitt werden die Auswirkungen dieser massiven Umverteilung diskutiert, sowohl im Hinblick auf die Einkommenssituation von Familien und Kinderlosen als auch im Hinblick den negativen Einfluss auf die Fertilität, der wahrscheinlich von der beschriebenen finanziellen Benachteiligung der Mehrkindfamilien ausgeht.

In einem letzten Abschnitt werden mögliche Maßnahmen zum Abbau der beschriebenen Transfers und damit zur Erzielung eines fairen Leistungsausgleichs vorgeschlagen und es werden die Vorund Nachteile verschiedener Varianten diskutiert.

Grafische Darstellung der Umverteilungswirkungen

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