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24. März 2017

FFV-Kitzmüller: Reform des Familienlastenausgleichsfonds ist notwendiger denn je

Der FLAF darf nur für Familien da sein

„Und täglich grüßt das Murmeltier! Seit Jahren versprechen uns die zuständigen Minister, dass man den FLAF ‚entrümpeln‘ werde. Seit Jahren wird uns auch von Familienministerin Sophie Karmasin erzählt, dass es Verhandlungen gibt, um die Verwendung der FLAF-Mittel wieder auf den ursprünglichen Zweck hinzuführen. Geschehen ist nichts! Im Gegenteil: Die aus dem FLAF finanzierten nicht oder nur eingeschränkt familienrelevanten Leistungen werden sogar jährlich mehr. Seit Jahren werden den Familien somit Milliarden Euro vorenthalten“, kritisierte heute FFV-Bundesobfrau Anneliese Kitzmüller vor dem Hintergrund, dass aus dem Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) pro Jahr mehr als eine Milliarde Euro an Zahlungen geleistet werden, die mit dem Ausgleich für familienbedingte finanzielle Lasten nichts zu tun hätten.

Setze man diese „zweckentfremdeten“ Leistungen in Relation zu den seitens der Dienstgeber jährlich zu leistenden Zahlungen an den FLAF, so zeige sich, dass in etwa jeder fünfte Euro dieser Beiträge an der ursprünglichen Intention des FLAF vorbeigeschleust werden, so Kitzmüller weiter. „Diese ‚Quersubventionierungen‘ über den FLAF sind endlich zu beenden“, forderte Kitzmüller, die bereits seit Jahren auf diese Maßnahme pocht.

„Die wahren Verlierer der Hinhaltetaktik der Regierung sind wieder einmal unsere Kinder und Familien, vor allem da Bundesministerin Karmasin die jährliche Inflationsanpassung der laufenden Familienleistungen an die Entschuldung des FLAF gekoppelt hat“, wies Kitzmüller in diesem Zusammenhang auf die dringend notwendige Valorisierung des Kindergeldes hin, da die Familien bisher schon 40 Prozent durch die Nicht-Valorisierung verloren hätten.

 „Der FLAF muss uneingeschränkt für unsere Familien zur Verfügung stehen“, betont die Bundesobfrau des FFV.

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