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28. Februar 2017

FFV-Kitzmüller: Kindergeldkonto NEU ist ein verstecktes Familien-Sparpaket

Nicht realisierte Wertanpassung, Verkürzung von Bezugsdauer und Bezugshöhe sind ein weiterer Schlag gegen unsere Familien

"Das ab 1. März 2017 in Kraft tretende Kindergeld-Konto bedeutet eine weitere Nivellierung zu Ungunsten der Familien“, kritisierte heute FFV-Bundesobfrau Anneliese Kitzmüller. "Mit der Reform verschmelzen die vier bisherigen Kindergeld-Varianten zu einem Kindergeldkonto mit variabler Bezugsdauer. In Summe gibt es bei dieser sogenannten ‚Reform‘ aber mehr Verlierer als Gewinner. Dies werden vor allem Eltern sein, die ihre Kinder länger als zwei Jahre selbst betreuen möchten“, so Kitzmüller weiter.

„Zu den Verlierern der Reform zählen aber auch die Alleinerziehenden, da sie den ‚Partnerschaftsbonus‘ von 1.000 Euro, den es bei einer annähernd gleichen Aufteilung der Kinderbetreuung gibt, ebenfalls nicht mehr in Anspruch nehmen können“, erklärte die FFV Bundesobfrau Anneliese Kitzmüller.

Ebenso sei auch auf eine Wertanpassung verzichtet worden. Seit 2002 sei das Kinderbetreuungsgeld unverändert hoch geblieben, es werde nicht indexiert, wie etwa die Pensionen. „Diese Reform wäre eine ideale Gelegenheit, das Kinderbetreuungsgeld einer verpflichtenden jährlichen Wertanpassung zu unterziehen“, forderte Kitzmüller.

„Diese sogenannte Reform verdient ihren Namen nicht und ist nichts weiter als eine Nebelgranate der Regierungsparteien. Für Väter, die den ‚Papamonat‘ in Anspruch nehmen wollen, gibt es keine Rechtssicherheit, deshalb wird auch dieser wohl nur von den wenigsten in Anspruch genommen werden“, meinte Kitzmüller.

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